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- Wir über uns-- Presse

Pressemeldung

15.07.2009

Erster Spatenstich für Fernwärme für zwei Schulen und eine Kirchengemeinde

Von links nach rechts: Bauleiter Jörg Steiner, SWH-Geschäftsführer Ewald Desch, Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold, Eigenbetriebsleiterin Hiltrud Herbst, Kaplan Joachim Hartel und Wolfgang Schröder, Leiter der Otto-Hahn-Schule

Die Stadtwerke Hanau (SWH) schließen die Otto-Hahn-Schule, die Wilhelm-Geibel-Schule und die Liegenschaften der Kirchengemeinde St. Elisabeth an ihr Fernwärmenetz an. Durch eine 640 Meter lange Rohrleitung soll vom 19. September an Abwärme aus dem Kraftwerk Staudinger in städtische, kirchliche und auch private Gebäude strömen.

"Mit diesem Projekt steigern wir nicht nur die Energieeffizienz der Schulen, sondern leisten auch einen Beitrag zu mehr Energiebewusststein in der Schülerschaft", betonte der Schul- und Wirtschaftsdezernent  Dr. Ralf-Rainer Piesold auf dem Pausenhof der Otto-Hahn-Schule, wo die Trasse ihren Anfang nimmt. Sie verläuft von dort  entlang der Kastanienallee bis zur Georg-Wolf-Straße, wo sie an das bestehende Fernwärmenetz angebunden wird.

Nach dem Anschluss der zwei großen Industriekunden Heraeus und Vacuumschmelze vor einem Jahr, freute sich SWH-Geschäftsführer Ewald Desch über die "neuen Kunden innerhalb der kommunalen Familie". Er hob den ökologischen und ökonomischen Nutzen der Umstellung auf Fernwärmebezug hervor, der den jährlichen  Kohlendioxidausstoß allein an den zwei Schulen um 35 Prozent reduziere. 600 000 Euro investieren die Stadtwerke in den Ausbau in Kesselstadt. Die Brüder-Grimm-Stadt durchziehen bislang 40 Kilometer Fernwärmeleitungen. "Seit 1966 gibt es Fernwärme in Hanau", erinnerte Desch und sprach von einem weiteren Ausbau in der Innenstadt. "Wir planen, die Sparkasse am Marktplatz anzuschließen."

Für die Otto-Hahn-Schule und die Wilhelm-Geibel-Schule kam das Angebot der Stadtwerke zum richtigen Zeitpunkt. "Die Heizkessel waren ohnehin marode", berichtete Hiltrud Herbst vom Eigenbetrieb Immobilien- und Baumanagement. Eine ähnliche Situation ergab sich in der Kirchengemeinde St. Elisabeth "Unsere Befeuerungsanlage war in die Jahre gekommen und eine grundlegende Sanierung notwendig", sagte Kaplan Joachim Hartel und hob auch auf den Auftrag der Kirche ab, mit diesem Beitrag zum Klimaschutz mitzuhelfen, die Schöpfung zu bewahren.

Die Trasse wird in drei Bauabschnitten verlegt - beginnend auf dem Gelände der Otto-Hahn-Schule. Jörg Steiner von der Firma Diringer und Scheidel kündigte an, dass die Anwohner trotz der Arbeit mit schallgedämpften Geräten mit einem gewissen Baulärm rechnen müssten. Beschäftigte seiner Firma stünden als Ansprechpartner in einem Container  an der Schule zur Verfügung.

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